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Newsletter Nr. 1/2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

 2014 wird für alle Beteiligten des Projekts Migration Campusmanagement (MCM) ein spannendes Jahr: Das neue Campusmanagement-System (CAMPUSonline) wird unter dem Namen „KLIPS 2.0“ an der Universität zu Köln in Betrieb genommen. Damit wird das neue System zunächst für einen Teil der Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten der Hochschule Realität.

Ab Oktober 2014 werden die Immatrikulationsdaten über KLIPS 2.0 verwaltet und auch das kurz darauf beginnende Bewerbungs- und Zulassungsverfahren zum Sommersemester 2015 für grundständige Studiengänge wird bereits im neuen System durchgeführt. Zugleich werden die zum Wintersemester 2014/15 eingeführten Lehramtsmaster-Studiengänge vollständig mit KLIPS 2.0 verwaltet.

Bis es im Herbst 2014 losgehen kann, ist noch einiges zu tun. Über die erledigten und die noch ausstehenden Arbeiten informieren wir Sie in diesem Newsletter.

Rückfragen oder Anregungen nehmen wir jederzeit gerne per E-Mail an mcm-projekt(at)uni-koeln.de entgegen. 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr MCM-Projektteam

1 Stand des Projektes - Bericht aus den Teilprojekten

Im Laufe des Jahres 2013 haben alle Teilprojekte (mit Ausnahme des Teilprojektes Lehrraummanagement[1]) ihre Arbeit aufgenommen (Abbildung 1). Ausgehend von den Anforderungen der Universität zu Köln wurden Fachkonzepte erstellt und in Form von Umsetzungsaufträgen an die TU Graz übergeben. Auch die Konfiguration der Software wird innerhalb der Teilprojekte geplant und durchgeführt.

Nach Abschluss der Implementierung der Umsetzungsaufträge durch die TU Graz sind die Teilprojektteams für Tests und Abnahme zuständig. Die TU Graz unterstützt die Teilprojektteams durch Schulungen und Abnahme-Workshops.


[1] Das Teilprojekt Lehrraummanagement (LRM) startet im Winter 2014.

Basis-IT (BIT) und Basis-Ressourcen

KLIPS 2.0 befindet sich momentan in der Ausbaustufe I (Projektbetrieb). Ausbaustufe II (Pilotbetrieb) wird bis September 2014 erreicht, Ausbaustufe III (Vollbetrieb) ist für September 2015 geplant.

Die Organisationsstruktur der UzK wurde bereits Ende 2012 in KLIPS 2.0 hinterlegt. Der regelmäßige Import von Personendaten (Beschäftigte) aus dem Identitätsmanagementsystem uniKIM wurde erfolgreich getestet.

Die nächsten Schritte im Teilprojekt sind der Import der Studierendenstammdaten aus KLIPS 1.0 – KLIPS 2.0 wird ab dem Wintersemester 14/15 in diesem Bereich datenführend sein sowie die Konfiguration der regelmäßigen Lieferung dieser Daten an uniKIM.

Bewerber- und Zulassungsmanagement (BEW)

In diesem Teilprojekt sind bereits sechs von sieben Umsetzungsaufträgen fertiggestellt. Ab März 2014 werden zudem die ersten neuen Funktionen in KLIPS 2.0 getestet und abgenommen.

 Die Arbeit des Teilprojektes wird bis zur Inbetriebnahme des Bewerbungsportals für grundständige Studiengänge im November 2014 abgeschlossen sein. Eine Ausnahme bildet das Arbeitspaket Masterbewerbung: Die für das Master-Zulassungsverfahren erforderlichen Anpassungen werden voraussichtlich im Laufe des ersten Halbjahres 2015 spezifiziert und anschließend durch die TU Graz umgesetzt. 

Studierendenmanagement (STM)

Das Teilprojekt hat die Fachkonzeptphase (d.h. die Erstellung von Umsetzungsaufträgen) abgeschlossen und die ersten Schulungen, Tests und Abnahmen von Funktionalitäten wurden durchgeführt. Das Feedback der Abteilungen zu der Einführung in KLIPS 2.0 war sehr positiv. 

Studien- und Prüfungsordnungen / Curriculum Support (SPO/CS)

Das Teilprojekt hat die Fachkonzeptphase (d.h. die Erstellung von Umsetzungsaufträgen) abgeschlossen.

Die Entwicklung zusätzlicher SPO-Funktionen durch die UzK wurde nach einer umfassenden Analyse zurückgestellt. Der damit verbundene Aufwand würde die Ressourcen des KLIPS-Teams massiv überlasten. Für den Projektzeitraum besteht die Möglichkeit, zusätzliche SPO-Funktionen in Graz entwickeln zu lassen. Im Hinblick auf die knappen Ressourcen der TU Graz ist der Umfang klar begrenzt.

Veranstaltungsmanagement (VM)

Das Teilprojekt Veranstaltungsmanagement hat am 28. Oktober 2013 seine Arbeit aufgenommen, aktuell wird der Umsetzungsauftrag zu den Beleg- und Vergabeverfahren an der UzK erstellt. Die Unterstützung für ein veranstaltungsübergreifendes Beleg- und Vergabeverfahren in mehreren zentralen Phasen ist für die TU Graz eines der größten Arbeitspakete. Neben der UzK interessieren sich auch die Universität Stuttgart und die TU München für entsprechende Funktionalitäten.

Ursprünglich sollte die Umsetzung des entsprechenden Anforderungsbündels bis zum Wintersemester 14/15 abgeschlossen sein. Diesen Zeitplan musste die TU Graz im Herbst 2013 revidieren. Neues Ziel ist die Umsetzung bis zum Sommersemester 2015, sodass nur noch ein verkürzter Test im Pilotbetrieb möglich wäre. Das Anforderungsbündel bzw. dessen rechtzeitige Umsetzung wird daher als Projektrisiko geführt (s. Projektrisiken).

Die ursprünglich geforderte Schnittstelle zu einem externen Online-Tool für die Praxissemester-Platzvergabe wird nicht mehr benötigt. Das Zentrum für LehrerInnenbildung wird die Vergabe von Praxissemester-Plätzen unabhängig von KLIPS 2.0 organisieren. Das mit der Anforderung verbundene Risiko besteht damit nicht mehr.

Prüfungsmanagement (PM)

Die ersten Workshops des Teilprojektes Prüfungsmanagement fanden ebenfalls im Oktober 2013 statt. Die Umsetzungsaufträge sind geschrieben und werden auf Seiten der TU Graz bearbeitet. Auslieferung und Abnahme finden im ersten Quartal 2015 statt.

 

Aktuell befassen sich die Teilprojektmitglieder mit der Konfiguration der relevanten Applikationen in KLIPS 2.0.

Lehrraummanagement (LRM)

Vor dem Start des Teilprojekts Lehrraummanagement im Herbst 2014 wird ein hochschulinterner Arbeitskreis einen gemeinsamen Sollprozess für die zentrale und dezentrale Raumvergabe als Arbeitsgrundlage entwickeln. Nach jüngsten Erkenntnissen wird das veranstaltungszentrierte Vergabeverfahren in der zentralen Lehrraumvergabe 5 frühestens 2016 mit KLIPS 2.0 unterstützt werden können. Für den Übergangszeitraum (ab Oktober 2015) muss daher neben dem Sollprozess eine provisorische Lösung gefunden werden, die im Wesentlichen dem bisherigen Verfahren entspricht.

Support-Teilprojekte (STP)

Innerhalb des Support-Teilprojektes Betriebskonzept werden Betriebskonzept, datenschutzrechtliches Verfahrensverzeichnis und Betriebsvereinbarung für KLIPS 2.0 erarbeitet. Das Teilprojekt arbeitet entsprechend in enger Absprache mit dem Datenschutzbeauftragten, den Personalräten sowie mit den Betreiberteams. Ein (technisches) Betriebskonzept und eine Dienstvereinbarung für den Projekt-/Testbetrieb liegen bereits vor und wurden vom Lenkungsausschuss MCM bestätigt (Beschluss vom 15.04.13). Eine Dienstvereinbarung für den Regelbetrieb von KLIPS 2.0 muss bis September 2014 zwischen der Hochschule und den Personalräten geschlossen werden, bis zu diesem Zeitpunkt sollen auch das endgültige Betriebskonzept und das datenschutzrechtliche Verfahrensverzeichnis vorliegen. Im Kontext des Teilprojektes wird in den kommenden Monaten die Sicherheitsüberprüfung durch die DFN-Cert Services GmbH durchgeführt.

Im Support-Teilprojekt Dokumentation und Schulung, das im August 2013 eingerichtet wurde, wird die Planung und Erstellung der Anwender/innen/dokumentation (Handbücher, Online-Hilfe und Schulungsunterlagen) sowie die Schulungsplanung vorangetrieben. Die Anforderungen an ein tragfähiges Dokumentations- und Schulungskonzept wurden gemeinsam mit den Fakultäten/dem ZfL und den Verwaltungsabteilungen bis Ende 2013 erhoben. Das ausgearbeitete Konzept wurde der Zentralen Universitätsverwaltung (ZUV) im Dezember 2013, den Fakultäten im März 2014 vorgestellt.

Kernpunkt des Schulungskonzepts (Abbildung 2) ist ein "Train-The-Trainer-Konzept" (TTT), das die TU Graz zur Grundlage ihrer Produkteinführung macht. Es basiert auf einem kaskadierenden Wissenstransfer von der TU Graz an die Teilprojektmitglieder, Multiplikator/inn/en in den einzelnen Einrichtungen, Fachanwender/innen, Lehrenden und Studierenden.
Aus Projektsicht kritisch ist die (ausreichende) Verfügbarkeit von Multiplikator/inn/en in den Einrichtungen, da insbesondere in den großen Fakultäten die Teilprojektmitglieder nicht sämtliche Fachanwender/innen schulen können. 

Für die Inbetriebnahme im Wintersemester 14/15 stehen insgesamt rund 40 Fachanwender/innen-Schulungen in der Zentralen Universitätsverwaltung und den Lehrer/innen/bildenden Fakultäten an (vier bis sechs Schulungen in der Zentralen Universitätsverwaltung und rund 35 in den Fakultäten).
Für den Vollbetrieb im Wintersemester 15/16 werden rund 130 Fachanwender/innen-Schulungen durchgeführt werden müssen (20 bis 35 Schulungen je Fakultät bei einer Gruppengröße von 10 bis maximal 15 Personen).

Alle betroffenen Mitarbeiter/innen werden rechtzeitig über die Teilprojektmitglieder bzw. Multiplikator/inn/en Ihrer Einrichtung über die anstehenden Schulungen und Schulungstermine informiert. Für Rückfragen steht das Projektteam jederzeit gern zur Verfügung.

Weitere teilprojektübergreifende Themen

Ein besonders komplexes Arbeitspaket der TU Graz ist die Unterstützung von "n-beinigen" Studiengängen. KLIPS 2.0 wird künftig Mehrfachstudiengänge mit einer (theoretisch) unbegrenzten Anzahl von Teilstudiengängen/Fächern verwalten können. Der erforderliche "Umbau" des Systems hat weitreichende Auswirkungen für die meisten Funktionsbereiche und Applikationen in KLIPS 2.0. Die TU Graz arbeitet unter hohem Zeitdruck an der Umsetzung; die Fertigstellung musste jedoch bereits zweimal verschoben werden (erst Winter 2013, dann Januar 2014). Die Implikationen für die UzK sind weitreichend, da Bewerbung/Zulassung/Einschreibung und Modellierung von Prüfungsordnungen von der neuen Objektlogik abhängig sind. Die vollständige Umsetzung des Anforderungsbündels wird daher als Projektrisiko geführt (s. Projektrisiken).

Die Abbildung der Prüfungsordnungen der Pilotstudiengänge (Master of Education) hat erst im März 2014 begonnen. Die Fakultäten waren gebeten worden, die zur Abbildung der Pilotstudiengänge erforderlichen Unterlagen bis zum 20. Januar 2014 einzureichen. Es wurde allerdings nur ein Teil der Unterlagen fristgerecht eingereicht, Die Abbildung der Prüfungsordnungen der Pilotstudiengänge (Master of Education) hat erst im März 2014 begonnen. Die Fakultäten waren gebeten worden, die zur Abbildung der Pilotstudiengänge erforderlichen Unterlagen bis zum 20. Januar 2014 einzureichen. Es wurde allerdings nur ein Teil der Unterlagen fristgerecht eingereicht. Zudem bestand in fast allen Fächern Abstimmungsbedarf durch den Wechsel auf die fachspezifischen Anhänge als wesentliche Grundlage der PO-Abbildung, wegen des durch das Projekt Modellakkreditierung eingeführten Formats der Anhänge und teilweise auch hinsichtlich der Modellkonformität der Studiengänge.

Eine planmäßige Abbildung aller Pilotstudiengänge bis zum September 2014 ist daher unrealistisch; für die anschließende Abbildung der Staffeln I bis III der Modellakkreditierung muss ebenfalls mit Verzögerungen gerechnet werden (s. Projektrisiken). Das revidierte Ziel für den Pilotbetrieb bezieht sich daher auf die technische Unterstützung des überwiegenden Teils der Studierenden im Master of Education – die Projektleitung arbeitet dazu einen konkreten Vorschlag für den Lenkungsausschuss aus. 

Die Frage der Übergangsregelung von erst- zu reakkreditierten Studiengängen ist nach wie vor ungeklärt. Abhängig von einer Entscheidung der Fakultäten/des ZfL müssen Vorkehrungen für eine Übertragung von Leistungsdaten (simultaner Übergang) oder für einen befristeten Parallelbetrieb (zeitversetzter Übergang) getroffen werden. Eine Entscheidung muss bis zum Sommer 2014 getroffen werden. Aus Projektsicht ist eine möglichst einheitliche Regelung für alle Studiengänge empfehlenswert.

Das Ministerium für Wissenschaft und Forschung dringt auf eine Teilnahme der UzK am Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV) ab dem Wintersemester 14/15. Insbesondere für die beteiligten Verwaltungsabteilungen würde eine Anbindung unmittelbar vor der Einführung von KLIPS 2.0 jedoch eine enorme zusätzliche Belastung darstellen. Der Kanzler hat daher seitens der UzK um Verständnis für einen späteren Einstieg geworben.

2 Projektorganisation

Die Projektorganisation wurde bereits im Jahr 2012 – im Hinblick auf die Anforderungen der Fachkonzept- und Implementierungsphase angepasst 6. Die Struktur hat sich bewährt und daher grundsätzlich unverändert Bestand. An ein paar Stellen wurden die Gremien dennoch erweitert oder umstrukturiert, um die Kommunikationskanäle des Projektes zu verbessern bzw. eine gute Interessenvertretung zu ermöglichen:

Der Lenkungsausschuss MCM wurde mit Beginn des Jahres 2014 daher um jeweils eine/n Vertreter/in der Personalräte (für nichtwissenschaftliches sowie für wissenschaftliches und künstlerisches Personal) als stimmloses Mitglied erweitert 7. In Anbetracht der anstehenden Inbetriebnahmen im Oktober 2014 und 2015 und der damit anstehenden Entwicklung einer aktualisierten Dienstvereinbarung für den Bereich Campusmanagement hatte der Lenkungsausschuss MCM diese Erweiterung bereits im Sommer 2013 befürwortet. Seit März 2014 hat zudem die KLIPS-Team-Leitung einen festen, stimmlosen Sitz im Lenkungsausschuss.

Die Studierendenschaft ist über eine/n Vertreter/in des AStA formal seit Mai 2012 stimmberechtigt im Lenkungsausschuss MCM vertreten. Seit Beginn des Jahres 2013 wird diese Position seitens des AStA-Vorstandes auch aktiv wahrgenommen. Der Rückblick auf das gemeinsame Jahr fiel beiderseits positiv aus (siehe auch Projektkommunikation und -marketing).

Neben dem operativen Austausch in den Teilprojekten ist die Verankerung des Projekts in den einzelnen Einrichtungen durch den Fachausschuss gewährleistet. Der Fachausschuss, bestehend aus Vertreter/innen aller Fakultäten, der beteiligten Verwaltungsabteilungen und des ZfL, diskutiert kritische Aspekte im Projektverlauf und kann Empfehlungen an die Projektleitung aussprechen. Er erhält darüber hinaus regelmäßige Statusberichte der Projektleitung zum Projektstatus.

Mit der Leitung des Projekts Modellakkreditierung besteht weiterhin ein regelmäßiger Austausch im Rahmen eines wöchentlichen Jour Fixe. Er trägt der notwendigen intensiven Abstimmung der beiden "Schwesterprojekte" Rechnung.

3 Projektkommunikation und -marketing

3.1 Austausch und Information

Seit dem Sommer 2013 wurden mehrere Informationstermine für Fakultäten und Verwaltungsabteilungen angeboten. Im Fokus der Besprechungen standen neben allgemeinen Informationen zum Projekt die Themen Dokumentation, Schulungen und Support. Der Gesprächs- und Diskussionsbedarf war und ist hoch, speziell im Hinblick auf die Interaktion der Projekte MCM und Modellakkreditierung sowie die durch die parallelen Großprojekte erzeugte Arbeitslast. Das Fazit der Gespräche war trotz der Sorgen und berechtigten Kritik grundlegend positiv. Das Projektteam wird daher entsprechende Termine sowohl im laufenden Jahr sowie 2015, zur Vorbereitung auf den Vollbetrieb ab dem WS 2015/16, anbieten.

Ende Januar 2014 haben AStA-Vorstand und Projektleitung die Zusammenarbeit mit dem AStA im Jahr 2013 resümiert. Die Zusammenarbeit wurde von beiden Seiten als insgesamt gut beurteilt und soll in den kommenden Jahren wie gehabt fortgesetzt werden. Herr Rist (erster Vorsitzender AStA) betonte, dass er sich als Vertreter des AStA vonseiten des Projekts MCM stets ausreichend informiert fühlte; zudem sei auf Fragen seitens des AStA stets schnell und ausführlich geantwortet worden. Im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit dem Projekt Modellakkreditierung bat auch der AStA um eine noch bessere Abstimmung zwischen den Projekten (z.B. im Hinblick auf Versuchsrestriktionen und auf das Studium Integrale). Die Kommunikation in diesem Bereich wird verbessert werden.


Der Austausch mit der Studierendenschaft muss im Jahr 2014 intensiviert werden. Bislang informiert die Projektleitung den AStA-Vorstand sowie das Fachschaftenreferat (FSR) einen Monat vor der nächsten Lenkungsausschuss-Sitzung über die anstehenden Themen, um eine Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben. Dieser Kommunikationsweg wird generell für gut befunden, die Rückläufe sind jedoch sehr unterschiedlich und laut Einschätzung von Herrn Rist stark vom aktuell gewählten AStA und dessen Netzwerk in die Fakultäten abhängig. Um eine Erweiterung des Kommunikationsnetzwerkes zu erreichen, sollen die Fachschaften (insbesondere die Studierendenvertreter/innen in den Engeren Fakultäten) stärker einbezogen werden.

Der bereits etablierte Austausch mit anderen Hochschulen wird fortgesetzt. Insbesondere mit der Universität Stuttgart und der TU München werden Anforderungen an die TU Graz abgestimmt.

3.2 Veröffentlichungen

Das Projekt MCM wird in den kommenden zwei Jahren Artikel in der Kölner Universitätszeitung und der Mitarbeiterzeitschrift "MitUns" veröffentlichen. Im ersten Halbjahr 2014 liegt der Schwerpunkt auf den Vorbereitungen zur Inbetriebnahme im Bereich Bewerber- und Studierendenmanagement; im zweiten Halbjahr befürworten Marketing- und Presseabteilung eine begleitende Kommunikation via Homepage der Universität und Facebook parallel zu den Schulungen in Fakultäten/ZfL/Zentraler Universitätsverwaltung und den Informationsveranstaltungen für Studierende und Lehrende. Für diese beiden großen Zielgruppen wird es auch gedruckte Informationsbroschüren geben.

3.3 Kommunikation KLIPS 2.0

Das zentrale Informationsmedium wird die Online-Hilfe zu KLIPS 2.0 sein, deren Erstellung im Rahmen des Support-Teilprojektes Dokumentation und Schulung (s. o.) unter Einbeziehung der Teilprojekte und des KLIPS-Teams betrieben wird. Die Abteilung Marketing wird im Bereich der Einpassung in das Corporate Design der Universität sowie bei der grafischen Aufbereitung von Sachverhalten beraten. 

Nach der Entscheidung des Lenkungsausschusses für den Namen KLIPS 2.0 haben die Arbeiten an Logo und Leitmotiv für KLIPS 2.0 begonnen. (Das Votum für "KLIPS 2.0" entspricht unter anderem auch dem Stimmungsbild, dass eine  Onlinebefragung der Studierenden im Rahmen des Projekts "Campus im Dialog" (CiD) ergeben hatte; vgl. Abbildung 3.) 

Eine gemeinsame Empfehlung des Projekts und des KLIPS-Teams zu Logo und Leitmotiv soll mit Unterstützung der Abteilung Marketing bis Ende April 2014 vorliegen.

4 Projektrisiken

Zwei zentrale Projektrisiken hängen von der Übergangsregelung zwischen erst- und reakkreditierten Studiengängen ab und sind vor allem im Rahmen eines simultanen Übergangs (SÜ) oder eines zeitversetzten Übergangs (ZÜ) relevant: 

  • Die Übertragung von Leistungsdaten zwischen unterschiedlichen Studiengangstrukturen ist bei einem simultanen Übergang kaum automatisierbar und muss daher manuell im Rahmen einer Anerkennung/Einzelfallprüfung durch die zuständigen Prüfungsämter vorgenommen werden. Das Projektrisiko besteht in diesem Fall in einer Überlastung der Prüfungsämter. Bei einem zeitversetzten Übergang hingegen ist ein geringerer Aufwand zu erwarten, da die Datenübertragung nur auf Antrag (beim freiwilligen Wechsel der Studiengangversion) vorgenommen werden muss.[8]
  • Ein Parallelbetrieb ab WS 15/16 (zeitversetzter Übergang) belastet zentrale und dezentrale Ressourcen durch die Betreuung zweier Systeme (KLIPS-Team/Abt. 32), die doppelte Pflege des Veranstaltungsangebotes, eine parallele/kontingentierte Seminarplatzvergabe und allgemein den erhöhten Beratungsbedarf der Studierenden und Lehrenden.

Weitere Projektrisiken betreffen die bereits genannte Abbildung von Studiengängen für den Pilot- und Vollbetrieb (Planmäßiges Einreichen der Unterlagen, benötigte Zeit und Ressourcen für die Abbildung), die angemessene Schulung aller betroffenen Mitarbeiter/innen in den Fakultäten und die rechtzeitige Implementierung von Anforderungen durch die TU Graz (insbesondere die n-beinigen Studiengänge, das Beleg- und Vergabeverfahren und die DoSV-Anbindung).

Fußnoten

  1. Das Teilprojekt Lehrraummanagement (LRM) startet planmäßig im Winter 2014.
  2. Umsetzungsgrad 4 (UG 4): "Die zur Erfüllung dieser Anforderung notwendige Funktionalität kann auf Wunsch in einer für den Auftraggeber kostenpflichtigen Zusatzentwicklung zur Standardsoftware umgesetzt werden." Im Rahmen der Vertragsverhandlung wurden feste Angaben der für die Umsetzung erforderlichen Personentage je "Anforderungsbündel" und damit verbundene Festpreise vereinbart.
  3. Die letzten Änderungen nach Vertragsschluss im September 2012 erfolgten im Sommer 2013 (Änderungsvertrag 4). Änderungsvertrag 5 umfasst zwei gestrichene Anforderungsbündel sowie die Korrekturen des Zeitplans.
  4. Die Umsetzung der zentralen und dezentralen Lehrraumvergabe ist Gegenstand des separaten Teilprojektes Lehrraummanagement.
  5. KLIPS 1.0 und KLIPS 2.0 sehen raumzentrierte Lehrraumvergaben vor, d. h. dass Anfragen bezogen auf einen Raum priorisiert werden können. Gemäß Lehrraumvergaberichtlinie praktiziert Abt. 54 aktuell eine veranstaltungszentrierte Vergabe, d.h. eine Priorisierung sämtlicher Veranstaltungen unabhängig vom jeweils angefragten Raum.
  6. Die aktuelle Projektorganisation finden Sie hier.
  7. Beschluss des LA MCM vom 15.07.13
  8. Wenn nicht der Übergang zu einem Stichtag verpflichtend gestaltet wird.

Herausgeber

Universität zu Köln
Prorektorat für Lehre und Studium, Projekt MCM

Jan Eden (Projektleitung)
Dr. Katrin Sommer (stellv. Projektleitung)

Adresse:

Kerpenerstr. 15
50937 Köln

Köln, 04. April 2014